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Schwarzwald, Elsaß, Lothringen, Saarland
Reutlingen - Straßburg - Trier
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Streckenführung: Reutlingen, Horb, Straßburg, Saarbrücken, Trier
Dauer der Tour: 9 Tage
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer bis leicht
Streckenlänge: ca. 490 km

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SSV Reutlingen

W&W Wüstenrot
Partner der
Württembergischen

Zum ersten Mal organisierten wir eine Tour ohne Autos.
Am Sportpark ging’s los:
Am Breitenbach entlang bis Betzingen, der Echaz entlang bis Kirchentellinsfurt, dem Neckar entlang über Tübin-
gen (Besichtigung der Stifts-
kirche oder Biergartenbe-
such) und Rottenburg nach Horb-Dettingen. Der nächste Tag brachte manche Teil-
nehmer etwas in Wallung. Ging’s doch heute über die Höhen des Schwarzwalds.
Im Tal der Glatt fuhren wir kaum merklich aufwärts bis Leinstetten. Dann aber steiler und ziemlich anstrengend hinauf nach Loßburg. Geschafft. Nunmehr führte uns die Tour leicht hügelig und anschließend abwärts nach Schenkenzell, dem heutigen Etappenziel.


 

Jetzt ging’s aber wirklich nur noch eben dahin. Die vielen schönen Orte an gut ausgebauten Radwegen sind Hausach, Haslach, Biberach, Gengen-
bach, Offenbach und Kehl. In Straßburg war für heute Schluß.

Am nächsten Morgen besichtigten wir die Altstadt und das Münster und machten uns um die Mittagszeit auf den Weg nach Saverne, immer am “Rhein-Marne-Kanal” entlang auf sehr gutem Radweg.

Der nächste Tag führte uns durch Lothringen. Zunächst ging’s weiter am Kanal entlang, dann überwindet der Kanal mittels Schrägaufzug viele Höhenmeter und verschwindet für einige Kilometer im Tunnel. Die Rad-
strecke dagegen verlief nun meist etwas hügelig und traf danach wieder mit dem Kanal zusammen. An der Kreuzung des Rhein-Marne-Kanals mit dem Saar-Kohlen-Kanals fuhren wir weiter Richtung Saarbrücken.
In wunderschöner Seenlandschaft mit Seglern und Surfern als Begleitung, radelten wir bis zum Mittersheimer See, dem heutigen Etappenziel.

Der Radweg führte bis zur deutschen Grenze immer am Saar-Kohlen-
Kanal entlang. Die Stationen am Weg: Harskirchen, Sarralbe, Herbitzheim, Wittring, Dieding, Zetting, Sarreguemines. Wir fuhren an unzähligen Schleusen vorbei und beobachteten die Hausbootkapitäne bei der Arbeit. An der Saar entlang erreichten wir Kleinblittersdorf und Bübingen und waren kurz darauf in Saarbrücken, dem heutigen Ziel.

Die nächste Etappe ging bis Mettlach. Zuerst fuhren wir nach Völklingen zur alten Völklinger Hütte, dem Uno-Weltkulturerbe. Dann immer am Saarufer entlang nach Saarlouis, Dillingen, Merzig und Besseringen.
Jetzt erlebten wir den landschaftlichen Höhepunkt, die ”Saarschleife” zwischen Dreisbach und Mettlach. Die Besichtigung des Villeroy-und-
Boch-Museums in Mettlach war ein weiterer Glanzpunkt des Tages.

Am nächsten Tag genossen wir das Radeln an der Saar bis Saarburg, immer leicht abwärts. Am Saarkanal entlang ging’s nach Konz. Und auf sehr schönem Radweg entlang der Mosel erreichten wir die älteste Stadt Deutschlands. Hier in Trier sollte unsere Radtour zu Ende gehen. Eine Stadtführung machte uns dann noch viel Freude und auch etwas schlauer.

Nach einer letzten Nacht brachte uns ein Interregio der DB am Morgen pünktlich um 8:45 Uhr abfahrend direkt bis Plochingen am Neckar. Von hier aus radelten wir dann im Neckartal bis Neckartenzlingen. Und über Bempflingen, Riederich, Metzingen und Sondelfingen erreichten wir am Nachmittag den Sportpark in Reutlingen  zum gemütlichen “Ausklang”

Zuletzt geändert:
Donnerstag, 30. April 2009 

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