2002

Spreeradweg Cottbus - Berlin PDF
Streckenführung: Cottbus, Lübben, Beeskow, Fürstenwalde, Berlin
Dauer der Tour: 9 Tage
Schwierigkeitsgrad: leicht
Streckenlänge: ca. 400 km

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Hochwasserkatastrophe an  der Elbe. Statt in Dresden begann unsere diesjährige Tour in Leipzig. Mit DB, und wie sonst auch, den Rädern im Gepäck, erreichten wir Leipzig am frühen Freitag-
abend. Dresden stand ja nun komplett unter Wasser, die Eisenbahnverbindung war weggespült und an ein Weiterkommen Richtung Cottbus war nicht zu denken. Also erlebten wir für zwei Tage Leipzig mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten. Am Sonntagfrüh war’s dann soweit. Die Räder ab in einen gemieteten Kleinlaster und über die Autobahn nach Cottbus. Die Teilnehmer mit Bahn und Bus und kleinem Gepäck auf abenteuerlichen, unbekannten Wegen über Dessau, Roßlau und Berlin nach Cottbus. Am Abend dann Eintreffen im Hotel in Cottbus; alle waren glücklich.


 

Interessante Stadtführung in Leipzig mit “gewichtigem” Führer

Gisela, Gertrud, Hedi und Albert beim Plausch während der langen Wartezeit im Bahnhof Roßlau

Das ist nicht etwa der Amazonas; das ist die Elbe bei Dessau und Roßlau

Auf einem der wunderschönen Radwege bei Cottbus Richtung polnischer Grenze

Noch ein Tag Improvisation: Wir radelten auf sehr guten Wegen, sogenannten Fahradstraßen, nach Forst an die deutsch-polnische Grenze und zurück.

Dann ging’s am Dienstag aber planmäßig weiter. Durch’s Peitzer Seenland und die Braunkohleabbau-
gebiete erreichten wir den Oberspreewald. Von Über-
schwemmungen hier nichts zu sehen. Am Abend eine Kahnfahrt auf den Fliesen in und um Leipe; was kann schöner sein? Am nächsten Tag fuhren wir durch Lübben und Lübbenau, durch den Unterspreewald bis Werder.

Unsere Gruppe im Braunkohlerevier bei Cottbus

Immer wieder schöne Biergärten, aber manchmal dauerte es mit den Getränken auch etwas länger

Links: Natürlich machten
wir im Spreewald auch eine Kahnfahrt mit den dazuge-
hörenden Getränken

Rechts: Kurze Pause vor dem Rathaus in Köpenick

Nun war die Spree wieder unser Begleiter. Auf schönen Wegen und durch abwechs-
lungsreiche Landschaft erreichten wir Fürstenwalde.

Die letzte Radl-Etappe am Spreeradweg führte uns bequem und ohne Stress nach Erkner am Stadtrand Berlins. Doch dann wurde der Verkehr doch stärker. Auf Radwegen ging’s dem Müggelsee entgegen, durch Köpenick und an der Wald-
siedlung Wuhlheide mit der Fähre an’s linke Spreeufer. Weiter auf guten Radwegen bis Alt Treptow. Dann begann es aber, das Groß-
stadtgetümmel. Wir über-
querten die Spree auf der Oberbaumbrücke und standen auch schon direkt vor unserem Hotel.

Der Abend stand dann zur freien Verfügung, jeder hatte sich  irgendetwas anderes vorgenommen. Am nächsten Morgen machten wir eine gemeinsame Stadtführung mit dem Fahrrad.
Abends ging’s bei manchen Teilnehmern z.T. ins Theater, z.T. auch nur zum Kneipen-
bummel.

Blick aus dem East-Side-Hotel in Berlin auf Oberbaumbrücke und einem Teil der “Mauer”

Unsere Gruppe bei einer geführten Stadtrundfahrt mit dem Fahrrad quer durch Berlin (35 km)

Auf der Heimfahrt im ICE gab’s nur glückliche Gesichter, hier z.B. Jürgen G. und Jürgen P.

Unsere Räder verstauten wir am Samstagnachmittag schon in einen angemieteten Kleinlaster. Wir Teilnehmer konnten am Sonntagmorgen in den ICE nach Stuttgart einsteigen und hatten für die nächsten Stunden genug Zeit, die Woche noch einmal an uns vorüberziehen zu lassen.
Trotz der kurzfristig umgeplanten Tour wegen dem gewaltigen Hochwas-
ser an der Elbe war es doch eine gelungene Radwanderwoche.

Dresden mit der Elbe und dem Elbsandsteingebirge werden wir wohl in den nächsten Jahren doch noch einen Besuch abstatten müssen.

Zuletzt geändert:
Montag, 28. Februar 2011 

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